der/gelbe/klang widmet sich der Musik von heute in ihrer ganzen ästhetischen Bandbreite, neugierig, experimentierfreudig und immer auf der Suche nach zeitgemäßen Ausdrucksformen.

Das Münchner Ensemble der/gelbe/klang widmet sich der Musik von heute in ihrer ganzen ästhetischen Bandbreite, neugierig, experimentierfreudig und immer auf der Suche nach zeitgemäßen Ausdrucksformen. 2020 gegründet, wurde es schnell zu einem wichtigen Protagonisten der Neuen Musik in Deutschland. Es entstanden Aufnahmen für den Bayerischen Rundfunk, Gastspieleinladungen führten u. a. zum IMPULS Festival für Neue Musik Sachsen-Anhalt, den Tagen der Neuen Musik Bamberg und dem Festival Electrocution (Frankreich). Pierre-André Valade wurde als Gastdirigent für ein Portraitkonzert des Komponisten Raphaël Cendo verpflichtet; mit der Bayerischen Theaterakademie August Everding realisierte der/gelbe/klang den szenischen Zyklus Dichterliebe von Christian Jost. 2021 standen Uraufführungen mehrerer Auftragswerke auf dem Programm, darunter Kompositionen von Vykintas Baltakas (Litauen), Santa Busš (Lettland) und Ville Raasakka (Finnland). Die Debüt-CD des Ensembles mit Werken von Michael Quell erschien beim Label NEOS, es folgte eine CD zum 100. Geburtstag des Komponisten H. E. Erwin Walther. Für ZDF/ARTE spielte der/gelbe/klang die Musik von Olav Lervik zu F. W. Murnaus Stummfilmklassiker „Nosferatu“ ein.

Fundamental wichtig ist dem Ensemble der unmittelbare Kontakt zu KomponistInnen der jüngeren und jüngsten Generation. Auch die Interpretation von Schlüsselwerken des 20. Jahrhunderts gehört zum Selbstverständnis der Musiker. Zentral ist zudem die Entwicklung genreübergreifender Projekte, besonders die Verbindung mit visuellen Elementen, sei es Licht, Performance, Video oder ganz neue Ansätze.

Eine solche Erweiterung des Konzertbegriffs ist für das neue Münchner Ensemble essentiell – diese Überzeugung führte auch zur Wahl des Namens der/gelbe/klang, nach Wassily Kandinskys genialem Konzept einer ganzheitlichen „Bühnenkomposition“.

Für seine Arbeit wurde der/gelbe/klang mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2021 ausgezeichnet.